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Krisen

Krisen, jeder kennt sie, keiner mag sie. Trotzdem sind sie wichtig, denn sie öffnen uns oft erst die Augen für manches, was wir vorher nicht wahrnehmen wollten oder konnten. Krisen machen uns reifer, klüger, stärker. Aber das merken wir erst Jahre später, deshalb ist es so schwierig, nicht zu verzweifeln, wenn wir drinstecken. Aber seien Sie zuversichtlich: wenn Sie die Zeichen einer solchen schwierigen Lebenssituation richtig deuten und behutsam damit umgehen, dann werden Sie viel lernen, was Ihnen später von großem Nutzen sein wird. Ich weiß, das ist im Moment auch keine Hilfe. Für den Moment nützt vielleicht mein kleines

Selbsthilfe-Programm in der Krise

Die 10 Verbote
  1. Vergleichen Sie sich nicht mit Anderen. Sobald Sie sich dabei ertappen, sofort an etwas anderes denken und sich ablenken.
  2. Denken sich nicht "ich bin ein/e Versager/in". Sobald Sie sich dabei ertappen, sofort "Stop" sagen und an etwas anderes denken.
  3. Beneiden sie nicht die anderen Menschen. Machen Sie sich klar, dass auch sie ihre Mühsal und ihre Krisen gehabt haben oder noch haben werden.
  4. Meiden Sie Menschen, die Ihnen nicht gut tun. (Die Sie mit Ratschlägen erschlagen, Sie nicht verstehen, Sie manipulieren oder reparieren wollen, die nur Ihre Energie anzapfen, ohne etwas zu geben
  5. Hören Sie auf, Anderen zu helfen, kümmern Sie sich um sich selbst.
  6. Hören Sie auf, Liebe zu erkaufen.
  7. Hören Sie auf, Erwartungen zu erfüllen.
  8. Hören Sie auf, beim Partner, bei Freunden und Verwandten um Hilfe oder Verständnis zu betteln.
  9. Machen Sie sich keine Vorwürfe und ergehen Sie sich nicht in Schuldgefühlen.
  10. Hören Sie auf, Ihr Leid zu klagen, davon wird es nur schlimmer.

Die 10 Gebote

  1. Lieben Sie sich selbst und behandeln Sie sich wie ein krankes Kind.
  2. Stellen Sie sich vor, dass Sie die Heldin/ der Held in einer schwierigen Mission sind.
  3. Stellen Sie sich vor, wie sich Ihr Leben verändern soll und wie es sich dann anfühlen würde.
  4. Tun Sie das, wozu Sie Lust haben und unterlassen Sie, wonach Sie sich schlecht fühlen.
  5. Tun Sie das, wovor Sie Angst haben, weil Sie wissen, dass Sie es schon längst hätten tun sollen.
  6. Erlauben Sie sich kleine winzige Schritte und loben Sie sich dafür.
  7. Sprechen Sie positiv zu sich selbst (z.B. "alles wird gut, ich bin geliebt, ich finde genau die Hilfe, die ich brauche").
  8. Suchen Sie sich in solchen Dingen erfahrene Menschen, die Sie führen können (Vorbilder, Therapeuten, deren Bücher und Vorträge, spirituelle Schriften).
  9. Machen Sie sich jeden Tag eine kleine Freude.
  10. Vertrauen Sie darauf, dass Sie geführt sind und alles, was jetzt geschieht, für Ihre innere Heilung wichtig ist.